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    Wo ich die Regeln bestimme

    Gestern ging es mir sehr schlecht. Darüber habe ich hier geschrieben: Gezaust – Raunacht

    Trotz meines Unwohlsein, drängte es mich zum Schreiben, was sonst, in solchen Situationen nicht so oft der Fall ist. Also habe ich mir das Fantasy-Projekt vorgenommen, an dem ich schon lange arbeite und habe nach Belieben geschaltet und gewaltet. Habe mit Lösungsmöglichkeiten gespielt, Personen hinzugefügt, bereits vorhandene mit mehr Tiefe oder weniger hehren Motiven ausgestattet, kurz, ich habe mich richtig ausgetobt. Danach ging es mir immer noch nicht gut, aber doch deutlich besser. Als ich näher darüber nachdachte, war es eigentlich klar, ich leide darunter, dass ich mich im realem Leben gegängelt und fremdbestimmt fühle, also war es wohl logisch sich in eine Welt zu verziehen, in der ich die Regeln bestimme.

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    Fertig – also fast

    Ich muss gestehen, ich bin geschafft und werde nun den Feierabend einläuten … und, unter uns gesagt, den habe ich auch verdient. Die letzten beiden Tage habe ich damit verbracht den Satz für das Sagenbuch zu machen. „Sagenhafte Geschichten – Was Sagen sind bestimmen wir!“ ist also einen großen Schritt vorangekommen. Es fehlen noch das Cover, dann ordern wir einen Probedruck und sehen den noch einmal auf Fehler durch und wenn das erledigt ist, geben wir den Druckauftrag raus. Ungefähr 14 Tage später ist es dann käuflich zu erwerben.

    Es ist wirklich erstaunlich wieviel Arbeit, von der ersten Idee bis zum fertigen Buch, zu machen ist. Geschichten sammeln, übersetzen, selbst eine Schreiben, die Herausgeberinnen wollen ja auch ihren Beitrag leisten, Korrekturlesen, alles in Form bringen, Korrekturlesen, ein druckfähiges PDF mit Impressum und Inhaltsverzeichnis erstellen. Das Cover gestalten und so tausend Kleinigkeiten. Aber ich finde es lohnt sich. Wie schon in unserem Märchenbuch, sind auch in der neuen Anthologie wieder wundervolle Geschichten zusammengekommen.

    Doch bevor ich mich heute ans Werk gemacht habe, wollte ich mich entsprechend stärken und ehrlich gesagt, auch ein wenig verwöhnen. Daher also ein Schlenker zum Lieblingseisdealer Dolce Vita, der jetzt auch wunderbares veganes Eis im Sortiment hat. Dunkle Schokolade mit Fleur de Sel und Pistazie war meine Wahl. Das nächste Mal probiere ich das Advocado-Melone-Ingwer Eis.

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    Korrekturen

    So, das Wellness Wochenende ist vorbei und die Arbeit hat mich wieder. Heute stehen die Korrekturen für die Sagen auf dem Programm. Daher gab es heute Morgen nur eine kurze Nordic Walking Runde ohne Fotoapparat. Nach meiner Rückkehr habe ich allerdings noch die Blümelein im Hof fotografiert.

    Die Sagen sind also auf dem Weg und schon wirbeln neue Ideen für Anthologien in den Köpfen der Herausgeberinnen. Erst mal ist allerdings noch nichts spruchreif, noch wollen wir nur spielen. Mit den Korrekturen bin ich halb durch und so langsam lässt die Konzentration nach. Daher ist jetzt Feierabend. Wenn alles glatt läuft, kann ich am Wochenende den Satz machen. Für ein Coverbild haben wir uns auch schon entschieden, das wird wieder, wie schon bei unserer Märchensammlung Es war einmal … und ist noch immer, von Carmen Loger beigesteuert.

    Der Start in die Woche war also schon mal produktiv. Zur Stärkung gab es nur Gesundes. So ganz bin ich noch nicht aus dem Wellnessmodus. Zur Zeit bin ich nahezu verrückt nach rosa Grapefruits. Dauernd diese Süchte.

    In diesem Sinne, wünsche ich allen eine schöne Woche.

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    Im Flow

    Es ist wirklich spannend. Die letzten Tage verändert sich mein Schreibverhalten. Normalerweise mag ich keine Musik hören, wenn ich arbeite. Seit ich an dem neuen Buch arbeite, läuft dauernd etwas. Nicht einmal eine bestimmte Richtung, Jazz, Klassic, Rock, Heavy Metall, alles dabei. Das lustige ist, ich komme in etwas, das ich immer angestrebt habe, ich komme in Flow. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich schon soviel auf diesem Projekt herumgedacht habe oder aber ich habe gerade eine gute Welle erwischt. Jedenfalls freue ich mich jeden Tag aufs Schreiben und schaffe leicht zwischen 1200 und 2300 Wörtern. Allerdings bin ich danach auch fix und alle. Daher hier nur ein kurzer Eintrag. Habt eine schöne Woche.

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    In Bewegung

    In Bewegung bleiben trotz, Rückenschmerzen, war die richtige Entscheidung. Heute ging es schon wieder so gut, dass ich mich auf eine kurze Spazierrunde gemacht habe, obwohl das Wetter erst nicht so vielversprechend war. Heute Morgen hatten wir noch Regen, aber nach dem Frühstück klarte es auf und da habe ich die Gelegenheit genutzt, mir den Gatten geschnappt, um wenigstens eine kleine Runde um den Schützenteich zu drehen. Sogar einige Möwenbilder sind mir gelungen.

    In Bewegung ist auch meine Arbeitsplatzgestaltung. Gestern kam das bestellte Reck. Wie sich herausstellte, konnte ich es so wie es eigentlich gedacht war, nicht gebrauchen. Doch mit ein wenig Kreativität ließ es sich passend basteln. Jetzt kann ich gut im Stehen oder im Sitzen arbeiten und alles lässt sich leicht ausstöpseln, wenn ich nicht am Schreibtisch schreiben will. Für meinen Laptop ist es auch gut, dass er nicht mehr direkt auf dem Tisch steht oder ich ein Cool-Pad zuschalten muss. Es ist ein wirklich feines Gerät und ich mag ihn sehr, doch stört es, dass er relativ schnell die Lüftung aktiviert. Das ist nun besser, da er nur von zwei Schienen gehalten wird, kriegt er genug Kühlung von unten. Fein ist auch, dass sich der ganze Kabelsalat und der LAN-Switch gut unter dem Gerät verstauen lassen. Sicher wäre alles auf Funk, Bluetooth und W-Lan weniger Kabelgewusel, aber ich mag es so lieber. Sogar für mein Handy habe ich mittlerweile einen LAN-Adapter.

    So, nun werde ich mal was tun. Gestern bin ich noch in einen richtigen Schreibwahn geraten und habe tatsächlich 2272 Wörter geschrieben und mit Freude beim Durchlesen heute Morgen festgestellt, dass es sogar was taugt, was ich da geschrieben habe.

    Habt einen feinen Sonntag.

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    Provisorische Lösung

    Für die nächsten beiden Tage, hoffentlich sind es nur zwei, habe ich mir ein Provisorium gebastelt, um meinen Rücken zu entlasten. Erst einmal habe ich meinen Bambusklapptisch für zum im Bett schreiben auf den Schreibtisch gestellt. Ideal ist es nicht. Aber erst einmal besser als gar nichts.

    Dieses Teil wird wohl eine solidere Variante sein. Hoffentlich. Es soll in zwei Werktagen geliefert werden und bis dahin wird es mein Gebastel tun.

    Heute war es auch schon deutlich besser. Ich habe mir reichlich Magnesium reingetan und auch leichte Rückenübungen gemacht. Aber auch, wenn wieder besser ist. Mir gefällt die Möglichkeit im Stehen zu arbeiten. Nicht durchgängig, aber immer mal wieder aufstehen zu können, ohne die Arbeit zu unterbrechen, ist eine feine Sache.

    So habe ich denn heute 2000 Worte geschrieben und kann nun den wohlverdienten Feierabend einläuten.

  • Daily Musings,  Schreiben

    Wochenbeginn

    Also, eine neue Woche und die fängt kalt an. Sicher, der Holzschuppen ist wieder gut gefüllt, aber trotzdem, so langsam könnte es wärmer werden. Auf dem Wasser im Springbrunnen war sogar noch ein wenig Eis heute Morgen. Die Amsel hatte also Wassertreten nach Pfarrer Kneipp.

    Schreibtechnisch bin ich gerade an einer sehr trickreichen Stelle, die viel Planung und Aufmerksamkeit fordert. So dass für mein Umfeld die Empfehlung auf dem Becher gilt. Sicherheitshalber habe ich gestern für heute vorgekocht. Es gibt meine Lieblingstomatensauce mit Pasta. Einfach aber lecker.

    Viel Neues gibt es nicht zu berichten. Obwohl es noch winterlich ist, bin ich frühjahrsmüde.

    Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche.

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    Schön aber kalt

    Es ist noch einmal deutlich kälter geworden. Trotzdem konnte ich mir nicht verkneifen, mich zum Tagebuchschrieben und Frühstücken auf die Terrasse zu begeben. Nun habe ich mich aber ins Arbeitszimmer verzogen und den Ofen angeworfen. So schön, wie es draußen ist, mir ist kalt und warmer Tee und warmer Ofen sind noch immer nötig.

    Doch es ist ja auch noch früh im Jahr, da darf es ruhig noch ein wenig kühl sein. Wird schon früh genug wieder dahin kommen, dass wir über die Hitze stöhnen.

    Arbeitstechnisch geht es gut voran. Das Sagenbuch wird runder und runder und meine Geschichte wächst auch.

    Heute habe ich aber erst einmal meine Rezension zu diesem äußerst empfehlenswerten Buch geschrieben. Voll fiese Flora von Monika Geier. Nicht nur interessant für PflanzenfreundInnen und GiftmörderInnen.

    Voll fiese Flora von Monika Geier – Kabra Kiel liest (kabra-kiel-liest.de)