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    Fastend ins Frühjahr

    Heute ist Frühlingstag- und Nachtgleiche, eines der Feste, dass wir normalerweise mit einem Festessen begehen. Diesmal allerdings haben wir uns für ein Fastenwochenende entschieden. Auf dem Foto sieht man mein Abendessen von gestern. Dem Fasten sollte ja immer ein Entlastungstag vorausgehen, den haben wir vorbildlich absolviert und auch heute geht es erstaunlich gut. Allerdings habe ich fordernde Arbeiten, wie die Korrekturen für die Sagen, auf Montag verschoben. Also im Grunde habe ich frei … und auch doch wieder nicht. Vieles treibt mich um, also habe ich mir, besser gesagt, von der regulären Arbeit frei genommen, um einiges an Gedanken und Plänen zu sortieren.

    Es geht so einiges vor, was mir zwar keine großen Sorgen, aber doch Gedanken macht und da ich die Erfahrung gemacht habe, dass es besser ist, sich mit dem, was einen umtreibt zu beschäftigen, bevor es sich mit einem beschäftigt … kümmere ich mich jetzt.

    So, nun werde ich mal langsam Feierabend machen. Was ich sonst so treibe, besonders was das spirituelle betrifft, dazu könnt ihr hier lesen, wenn ihr mögt.

    Raunacht – Goddess bless – Goddess keep

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    Kleinkramtag

    So richtig von Frühling, kann man ja noch nicht reden. Es ist noch immer sehr kalt, aber wenigstens scheint die Sonne und gleich werde ich noch mal einen schönen Spaziergang machen, bevor ich mich wieder in meine Geschichte begeben. Ansonsten ist heute so einiges an Puzzlekram zu erledigen. Gerade habe ich eine Rezension zu Frostmond von Frauke Buchholz geschrieben. Ein wichtiges Buch, das mich vom Thema her angesprochen hat, aber das literarisch einige Schwächen hat. Dann bin ich heute mit dem Kochen dran. Die letzten Tage war ich da sehr verwöhnt, Viktor hat die Liste seiner Favoriten abgearbeitet, aber für Asia Nudeln bin ich zuständig.

    Gleich werde ich mich also auf den Weg machen und den Kopf ein wenig klarkriegen. Im Moment versuche ich ein Gleichgewicht zwischen Sitzen und Bewegung hinzubekommen. Meine Rückenschmerzen tauchen sofort wieder auf, wenn ich nicht aufpasse und mich oft genug in die vertikale begebe. Auch fällt mir das Schreiben im Stehen immer leichter. Zuerst war es arg ungewohnt und ich musste oft wechseln. Doch nun geht es auch über längere Zeiträume.

    Alles Liebe

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    Verwirrender Tag

    Der Tag fing nicht gut an. Besser gesagt, die Nacht war nicht besonders erholsam, da ich wieder einmal mit Alpträumen zu kämpfen hatte. Folglich war ich am Morgen verwirrt und unausgeschlafen, aber konnte mich dann doch im Laufe des Tages berappeln. Doch so richtig Ruhe kam nicht rein. Immer wenn ich gerade etwas angefangen hatte, kam irgendwas dazwischen. Erstaunlich, dass ich doch relativ viel geschafft habe. Da wir nun alle Sagen beisammen haben, wollte ich gerne allen Kleinkram weghaben, damit ich Morgen schon mal den ersten Satz machen kann. Danach geht es denn ans Korrektur lesen.

    Es frühlingt wirklich gewaltig. Der Springbrunnen plätschert wieder und gerade habe ich bei Rankwerk eines an Saat und Vorzugstabletten aus Kokos bestellt.

    Nun muss ich aber noch ein wenig schreiben. Dann kann ich Feierabend machen.

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    Die ersten Male

    Das erste Mal etwas tun, ist ja immer etwas besonderes. Heute morgen, hat mich das Frühlingsfieber gepackt und, nachdem ich die Terrasse aufgeräumt hatte, habe ich mich mit Kaffee und Tagebuch rausgesetzt und dort geschrieben. 

    … und weil es so schön war, habe ich den Gatten informiert, dass wir draußen frühstücken werden. Er war höchst entzückt, weil er nicht erwartet hatte, dass dies von mir kommen würde. Er scheint mich nicht besonders gut zu kennen. Jedenfalls war es ein guter Tagesbeginn.

    Nicht zuletzt hat der äußerst gelungene Hefekranz zu einem Frühstückserlebnis der besonderen Art beigetragen. Mein Schwabe war begeistert und ich natürlich auch. 

    Das auf der Terrasse essen und schreiben hat mir tut getan. Der Winter unter Lockdownbedingungen war nicht einfach, in meiner kleinen Souterrainwohnung und extremer Depressionsneigung. Frühjahr und Sommer war für mich recht erträglich, weil ich eben die Terrasse hatte und das kleine Hinterhofbeet, um darin herumzupuzzeln. 

    Habt noch einen schönen Restsonntag. 

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    Königin Maud – Land ist geheim von Line Madsen-Simenstad

    Mit der Kurzgeschichtensammlung  Königin Maud – Land ist geheim, gibt Line Madsen Siemensen ihr literarisches Debüt. 

    Auf den ersten Blick sind die Ausgangsszenarien nicht besonders aufregend. Zwei Schwestern unterhalten sich. Die ältere gibt der jüngeren Ratschläge in Sachen Liebe. Nach dem Sommer wird die Ältere ausziehen, also ein Übergang. Eine Mutter und ihr Sohn in ihrer Wohnung in ihrem Alltag, wie gesagt, auf den ersten Blick, doch dann kommen Fragen, sind sie wirklich Mutter und Sohn, warum schirmt die Mutter sie so von der Welt ab? Gerade im Unausgesprochenen, im Nichterzählten, lauern das Grauen oder die Erlösung. Genau darin besteht die Meisterschaft dieser Autorin, von der es mich freuen würde, mehr zu lesen. Gerne auch einmal längeres. 

    Königin-Maud-Land ist geheim 

    Storys
    OT: Dronning Maud Land
    Aus dem Norwegischen von Ilona Zuber
    gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen

    128 Seiten

    ISBN: 978-3-86648-610-2

    Erscheinungsdatum: 20.08.19