Befindlichkeiten,  Daily Musings

Mal wieder lachen

Vorzugsweise über sich selbst, ist eine feine Sache. Allerdings muss ich gestehen, dass es mir das die letzten Tage schwer fiel. Ich mag gar nicht viel zu den Nervereien rund um die Arbeit sagen, dass wäre alles erträglich, es gibt ja immer mal Zeiten, in denen alles nicht so rund läuft. Damit kann ich leben. Was wirklich nervig war, sind die gesundheitlichen Einschränkungen. Die Rückenschmerzen und vor allem auch die Kopfschmerzen machten mir einiges doch ganz schön schwer. Dank Magnesium, Vitamin C und eine Art geriatrisches Yoga, ist das nun wieder besser. Und als ich gestern Morgen Uzume zog, wusste ich, nun wird es Zeit mit dem jammern aufzuhalten und zu Lachen.

Uzume ist eine japanische Göttin. Sie ist die Verkörperung der Alten. Der Sage erzählt, dass sie die Sonnengöttin Amaterasu, die sich in einer Höhle verborgen hatte, wieder hervorgelockt hat. Das tat sie, in dem sie vor der Höhle einen lustigen, leicht obszönen Tanz aufführte, bei dem sie ihre Brüste über die Schultern warf, auf den Hintern fiel und mit ihren Schamlippen spielte. Das war so lustig, dass die Götter und Göttinnen so lauf lachten, dass Amaterasu aus der Höhle kam, um nachzusehen was dort draußen los war.

Also habe ich mir Uzumes Rat zu Herzen genommen und mir die Komik meiner im Dramaqueen Modus bewusst gemacht. Hat geholfen. Auf alle Fälle geht es mir deutlich besser und auch wenn der Kopf heute morgen noch schmerzte, das ging vorbei und lag an den anstrengend Korrekturarbeiten von gestern.

Gestern gab es denn auch noch einen sehr leckeren veganen Cottagepie. Der war wirklich gelungen. Diesmal habe ich nicht die getrockneten Sojaschnurpsel genommen, wie sonst, sondern eine Alternative aus Erbsenprotein und Jackfruit. Gefällt mir sehr.

Heute werde ich es ein wenig ruhiger angehen lassen. Ich warte auf meine Schreibtischerhöhung und falls Hermes sich herablässt sie pünktlich zu liefern, werde ich nachher Bastelstunde haben. Ich bin so gespannt.

Das war es soweit von mir, ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende.

Karin Braun, Jahrgang 1957, geboren in Pinneberg. Floh die Kleinstadt schnell. Es folgten kurze Ausflüge in verschiedene Berufe, um schließlich beim Schreiben zu landen. Karin Braun lebt in Kiel und arbeitet als Autorin, Literaturbloggerin, Herausgeberin – kurz: sie macht was mit Büchern … und mit Fotos. Übrigens: Wer mir einen Kaffee ausgeben will, kann es hier tun: https://ko-fi.com/raunacht

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.