• Befindlichkeiten,  Daily Musings

    Mal wieder lachen

    Vorzugsweise über sich selbst, ist eine feine Sache. Allerdings muss ich gestehen, dass es mir das die letzten Tage schwer fiel. Ich mag gar nicht viel zu den Nervereien rund um die Arbeit sagen, dass wäre alles erträglich, es gibt ja immer mal Zeiten, in denen alles nicht so rund läuft. Damit kann ich leben. Was wirklich nervig war, sind die gesundheitlichen Einschränkungen. Die Rückenschmerzen und vor allem auch die Kopfschmerzen machten mir einiges doch ganz schön schwer. Dank Magnesium, Vitamin C und eine Art geriatrisches Yoga, ist das nun wieder besser. Und als ich gestern Morgen Uzume zog, wusste ich, nun wird es Zeit mit dem jammern aufzuhalten und zu Lachen.

    Uzume ist eine japanische Göttin. Sie ist die Verkörperung der Alten. Der Sage erzählt, dass sie die Sonnengöttin Amaterasu, die sich in einer Höhle verborgen hatte, wieder hervorgelockt hat. Das tat sie, in dem sie vor der Höhle einen lustigen, leicht obszönen Tanz aufführte, bei dem sie ihre Brüste über die Schultern warf, auf den Hintern fiel und mit ihren Schamlippen spielte. Das war so lustig, dass die Götter und Göttinnen so lauf lachten, dass Amaterasu aus der Höhle kam, um nachzusehen was dort draußen los war.

    Also habe ich mir Uzumes Rat zu Herzen genommen und mir die Komik meiner im Dramaqueen Modus bewusst gemacht. Hat geholfen. Auf alle Fälle geht es mir deutlich besser und auch wenn der Kopf heute morgen noch schmerzte, das ging vorbei und lag an den anstrengend Korrekturarbeiten von gestern.

    Gestern gab es denn auch noch einen sehr leckeren veganen Cottagepie. Der war wirklich gelungen. Diesmal habe ich nicht die getrockneten Sojaschnurpsel genommen, wie sonst, sondern eine Alternative aus Erbsenprotein und Jackfruit. Gefällt mir sehr.

    Heute werde ich es ein wenig ruhiger angehen lassen. Ich warte auf meine Schreibtischerhöhung und falls Hermes sich herablässt sie pünktlich zu liefern, werde ich nachher Bastelstunde haben. Ich bin so gespannt.

    Das war es soweit von mir, ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende.

  • Daily Musings,  Schreiben

    Provisorische Lösung

    Für die nächsten beiden Tage, hoffentlich sind es nur zwei, habe ich mir ein Provisorium gebastelt, um meinen Rücken zu entlasten. Erst einmal habe ich meinen Bambusklapptisch für zum im Bett schreiben auf den Schreibtisch gestellt. Ideal ist es nicht. Aber erst einmal besser als gar nichts.

    Dieses Teil wird wohl eine solidere Variante sein. Hoffentlich. Es soll in zwei Werktagen geliefert werden und bis dahin wird es mein Gebastel tun.

    Heute war es auch schon deutlich besser. Ich habe mir reichlich Magnesium reingetan und auch leichte Rückenübungen gemacht. Aber auch, wenn wieder besser ist. Mir gefällt die Möglichkeit im Stehen zu arbeiten. Nicht durchgängig, aber immer mal wieder aufstehen zu können, ohne die Arbeit zu unterbrechen, ist eine feine Sache.

    So habe ich denn heute 2000 Worte geschrieben und kann nun den wohlverdienten Feierabend einläuten.

  • Daily Musings

    Wohl der Frau, die Shushki hat

    Diese kleinen Hefekringelchen aus dem russischen Laden, hat mir meine Freundin Valya vorbeigebracht. Mich wundert immer noch, wie gerne ich die mag. Seit ich sie das erste Mal bei ihr gegessen habe, bringt sie mir immer mal eine Tüte und ich freue mich jedes Mal total.

    Heute waren die Kringelchen ein besonderer Trost, denn ich habe Rücken. Den halben Morgen habe ich damit verbracht mir einen Arbeitsplatz einzurichten, der sich sowohl fürs Tippen im Stehen, als auch im Sitzen eignet. Leider klappte es nicht so wirklich, jedenfalls nicht so improvisiert. Muss mir mal überlegen, wie sich das regeln lässt. Heute jedenfalls war es extrem anstrengend. Trotzdem habe ich mein Kontingent geschrieben. So brav. Dafür bekomme ich nun gleich vom Gatten Tortellini serviert. Er ist so ein Schatz.

    Danach werde ich mir eine Wärmflasche machen und zu Bette gehen. Das Draußen lockt wenig. Laufen macht so keinen Spaß, also ein wenig Schonung und Belohnung, dass wird es bringen.

  • Daily Musings,  Schreiben

    Wochenbeginn

    Also, eine neue Woche und die fängt kalt an. Sicher, der Holzschuppen ist wieder gut gefüllt, aber trotzdem, so langsam könnte es wärmer werden. Auf dem Wasser im Springbrunnen war sogar noch ein wenig Eis heute Morgen. Die Amsel hatte also Wassertreten nach Pfarrer Kneipp.

    Schreibtechnisch bin ich gerade an einer sehr trickreichen Stelle, die viel Planung und Aufmerksamkeit fordert. So dass für mein Umfeld die Empfehlung auf dem Becher gilt. Sicherheitshalber habe ich gestern für heute vorgekocht. Es gibt meine Lieblingstomatensauce mit Pasta. Einfach aber lecker.

    Viel Neues gibt es nicht zu berichten. Obwohl es noch winterlich ist, bin ich frühjahrsmüde.

    Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche.

  • Daily Musings,  Frühling

    Frühjahrspläne und das erste Eis der Saison

    Unser Vermieter hat das Hinterhaus großzügig mit Nistkästen versehen. Die ersten Interessenten sind schon da. Der Hinterhof wird immer mehr zu einer Oase, um sich vom Wahnsinn der Welt zu holen.

    Wir tun unser Teil dazu, in dem wir Balkon und Terrasse bunt gestalten. Ich freue mich schon drauf, mir den Laptop zu schnappen und auf der Terrasse zu schreiben.

    Obwohl es heute eher ungemütlich ist, sind wir doch Eisessen und spazieren gewesen. Das Eis beim Lieblingsdealer Dolce Vita war superlecker, wie schon immer, doch da wir uns nicht gemütlich zum Verzehr setzen durften, habe ich vergessen ein Foto zu machen.

    Ansonsten ist es ein gemütlicher Sonntag. Gleich werde ich noch meine tägliche Portion schreiben und dann geht es nachher früh mit einem Buch ins Bett.

    Einen schönen Restsonntag wünsche ich …

  • Daily Musings

    Ungeplanter Haushaltstag

    Reichlich angefressen war ich heute Morgen, als ich die Maultaschen aus dem Gefrierschrank befreien wollte und bemerkte, dass wohl jemand, (ich denke der Schwabe, der hier wohnt. Frau heiratet schließlich nicht, um selber Schuld zu sein) die Tür nicht richtig zu gemacht hatte. Folglich war alles vereist. Also Gefriergut raus, Schüsseln mit kochendem Wasser rein, enteisen und sauber machen. Irgendwie muss dieser Einsatz etwas ausgelöst haben. Jedenfalls verfiel ich im Anschluss dem Putzwahn. Nun bin ich erschöpft. Gut so, sonst hätte ich noch den Garten umgegraben oder gar die Fenster geputzt.

    Ansonsten denke ich darüber nach, wieviel Außen ich brauche. Ein guter Freund meinte neulich, ich sollte mehr socialisingen, das würde mir gut tun. Hmm, ich weiß nicht. Vielleicht hat er recht, noch muss ich mich ja noch nicht entscheiden, ob ich wieder unter Menschen gehe, unsere gütige Regierung hat das ja für mich entschieden. Vielleicht wäre es ein Anfang mal wieder in ein Buchgeschäft aufzusuchen, nicht gleich am Montag, aber irgendwann die nächsten Tage. Allerdings habe ich noch nicht so richtig durchdrungen, ob ich mich anmelden muss oder einen Imkerhut tragen. Vielleicht auch dreimal die Nationalhymne singen, bevor ich rein darf. Nix genaues weiß man nicht. Aber ich habe ja noch ein wenig Zeit, um mich schlau zu machen.

  • Daily Musings,  Gesellschaft und Soziales

    Holzaktion und so allerlei

    Diese Woche ist wahrlich anstrengend. Dauernd sind Termine und ich vermisse die Ruhe, der vorangegangenen Woche. Aber ich will mich mal nicht beklagen, trotzdem habe ich es geschafft, jeden Tag zu arbeiten und das neue Buch wächst. Heute habe ich schon mal das durchgelesen, was ich bereits habe und einiges an Handlung angeglichen. Das muss immer mal wieder sein, besonders bei so einem langen Text.

    Für heute stand die Holzlieferung auf dem Plan und auch, wenn ich diese Aktion jedes Mal fürchte, war ich doch froh, dass der Schuppen wieder voll ist. Unsere Brennstoffe gingen bereits deutlich zur Neige. Nun herrscht an dieser Front wenigstens Entspannung. Allerdings konnte ich die Nacht nicht schlafen und bin bereits um 05:00 hoch.

    Unser Sorgenkind von gestern, ist nicht mehr gekommen, um seine Sachen zu holen. Das hat mir einige Sorgen gemacht und so habe ich heute Morgen bei seinem Betreuer angerufen. Die Nummer war noch gespeichert, da B. ihn gestern von hier angerufen hatte. Der hat mir dann erzählt, dass B. nun in der Psychiatrie ist und ich denke, das ist der richtige Ort. Er hat sicher einige psychische Diagnosen und auch einiges in Sachen Sucht laufen. Ich jedenfalls bin beruhigt, dass er erst einmal von der Straße ist. Der Betreuer hat gegen Mittag die Sachen abgeholt und sich bedankt, dass wir ihn so nett aufgenommen haben. Also herrscht erst einmal Ruhe. Doch wenn B. nach dem Aufenthalt in der Psychiatrie nicht in ein betreutes Wohnen kommt, dann wird die Spirale sich fortsetzen, Straße, Alkohol, Zusammenbruch, Klinik, tot. Keine schönen Aussichten. Aber erst einmal ist er untergebracht und vielleicht ergibt sich ja eine Möglichkeit.

    Ich werde nun Feierabend machen. Noch ein wenig zocken und Hörbuch, dann zu Bett. Morgen steht ein Telefongespräch mit dem Amt der Ämter an. Schon wieder ein halbes Jahr um.

  • Gesellschaft und Soziales

    Empört, wütend und hilflos

    Auf einer Seite unseres Hinterhofs, befinden sich unsere Holzschuppen. Dort hat heute Nacht ein Obdachloser Schutz vor der Kälte gesucht. Das es, da er Raucher ist, gefährlich ist und auch nicht besonders warm, ist eine Sache, eine weitere, dass ich sehr gut verstehen kann, dass er einen geschützten Platz gesucht hat. Heute Morgen, als wir ihn entdecken, war er durchgefroren, nur unzulänglich mit Kleidung versehen und verängstigt. Ich habe ihn dann erst einmal zu mir reingeholt und mit Kaffee und Frühstück versorgt. B. ist Dialyse Patient, hat einen Herzklappenfehler, ganz zu schweigen von einigen psychischen Auffälligkeiten. Er ist seit sieben Jahren auf der Straße. Sein Betreuer war wohl nicht in der Lage ihm einen Schlafplatz zu besorgen und die Polizei hat ihm eine dünne Decke in die Hand gedrückt, als sie ihn am Bahnhof geweckt haben und das war es. Gut, für eine Isomatte, eine warme Jacke, einen richtigen Outdoor Schlafsack, sowie warme Getränke und etwas zu essen, dafür konnten wir sorgen. Und normalerweise, sollte ich mich doch besser fühlen, weil wir wenigstens damit helfen konnten. Doch ich denke den ganzen Tag nur: Das was er wirklich braucht, nämlich einen Ort für sich, das können wir ihm nicht geben.

    Es macht mich unendlich wütend, dass es in diesem reichen Land Menschen gibt, die so leben müssen. Die Corona bedingten Maßnahmen haben die Situationen für Menschen wie B. nicht verbessert. Denn die Wärmestuben wie Hempels sind zu. Hier in Kiel herrscht Wohnungsnot und doch stehen etliche Häuser und Wohnungen leer. Ob wegen Renovierung oder, was wohl auch bei einigen der Fall sein wird, als Spekulationsobjekt angeschafft, was auch immer. Tatsache ist, dass es Wohnraum gibt, der nicht genutzt wird. Einige Leute aus unserer Peripherie, die aus dem einen oder anderen Grund ihre Wohnungen verloren haben, sind seit Monaten, in zwei Fällen, seit Jahren in Hotels untergebracht. In dieser Beziehung läuft hier so einiges schief.

  • Daily Musings,  Küche

    Wieder kälter

    Es ist wieder kälter und ich bin erleichtert, dass wir am Donnerstag noch einmal Holz bekommen. Sonst ist es doch arg kalt in der Bude. Ich hoffe so, dass die Heizsaison bald durch ist. Allerdings scheint Cailleach Bheur, die Verschleierte, die Winterhexe, sich nicht so leicht vom Acker zu machen.

    Gestern hatte ich noch Glück, die befürchtete Migräne blieb aus und ich habe sogar einiges geschrieben und auch noch Orangenmarmelade gekocht. Diesmal von ganzen Früchten.

    1, 5 kg Blutorangen und Saftorangen gemischt, 3 große Zitronen in kleine Stücke schneiden und mit 1 kg Gelierzucker 2:1 aufkochen. Ist sehr lecker geworden.

    Heute habe ich sonst nicht mehr viel auf dem Zettel. Werde gleich in den Naturheilverein und ein Video mit dem wunderschönen Titel „Wo die wilden Kerle wohnen“ ins Netz stellen. Es geht um den Darm.

    Ansonsten das übrige. Meine Tagesration schreiben, dann lesen und vielleicht vorher noch eine Runde Mystery Manor spielen. Meine neue Obsession.

    Ich wünsche allen einen schönen Tag.

  • Befindlichkeiten,  Daily Musings

    Alles so grell

    Heute wird es wohl kein einfacher Tag. Eine Migräne ist im Anzug und ich erwäge wieder ins Bett zu gehen. Komisch, es sind noch keine richtigen Migräneschmerzen, nur ein leichtes Pochen, ein wenig schwummerig und alles scheint mir zu grell.

    Es macht mir schon zu schaffen und auch Angst, dass ich wieder eine ausgeprägtere Migräneneigung habe. Vor allem die Sehstörungen machen mir arg zu schaffen.

    Also heute ein wenig kürzer treten. Das sollte schon in Ordnung gehen, die letzten Tage habe ich gut vorgearbeitet.