Daily Musings,  Schreiben

Wo ich die Regeln bestimme

Gestern ging es mir sehr schlecht. Darüber habe ich hier geschrieben: Gezaust – Raunacht

Trotz meines Unwohlsein, drängte es mich zum Schreiben, was sonst, in solchen Situationen nicht so oft der Fall ist. Also habe ich mir das Fantasy-Projekt vorgenommen, an dem ich schon lange arbeite und habe nach Belieben geschaltet und gewaltet. Habe mit Lösungsmöglichkeiten gespielt, Personen hinzugefügt, bereits vorhandene mit mehr Tiefe oder weniger hehren Motiven ausgestattet, kurz, ich habe mich richtig ausgetobt. Danach ging es mir immer noch nicht gut, aber doch deutlich besser. Als ich näher darüber nachdachte, war es eigentlich klar, ich leide darunter, dass ich mich im realem Leben gegängelt und fremdbestimmt fühle, also war es wohl logisch sich in eine Welt zu verziehen, in der ich die Regeln bestimme.

Karin Braun, Jahrgang 1957, geboren in Pinneberg. Floh die Kleinstadt schnell. Es folgten kurze Ausflüge in verschiedene Berufe, um schließlich beim Schreiben zu landen. Karin Braun lebt in Kiel und arbeitet als Autorin, Literaturbloggerin, Herausgeberin – kurz: sie macht was mit Büchern … und mit Fotos. Übrigens: Wer mir einen Kaffee ausgeben will, kann es hier tun: https://ko-fi.com/raunacht

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